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Rechtliches

Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)

§ 1 Geltungsbereich, Anbieter

  • Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (nachfolgend „AGB“) gelten für alle Verträge über die Teilnahme an Coaching-, Mentoring-, Trainings- und digitalen Programmen (nachfolgend „Programme“) zwischen der High Level Fitness LLC, 9440 Santa Monica Blvd, Suite 301, Beverly Hills, CA 90210, USA (nachfolgend „Anbieter“) und dem Kunden (nachfolgend „Kunde“).
  • Abweichende, entgegenstehende oder ergänzende Geschäftsbedingungen des Kunden werden nur dann und insoweit Vertragsbestandteil, als der Anbieter ihrer Geltung ausdrücklich in Textform zugestimmt hat.
  • Diese AGB gelten in ihrer zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses gültigen Fassung.

§ 2 Unternehmereigenschaft des Kunden (B2B)

  • Die Programme des Anbieters richten sich ausschließlich an Unternehmer im Sinne des § 14 BGB, d. h. an natürliche oder juristische Personen oder rechtsfähige Personengesellschaften, die bei Abschluss des Vertrages in Ausübung ihrer gewerblichen oder selbständigen beruflichen Tätigkeit handeln. Dies umfasst auch Personen, die die Programminhalte zum Auf- oder Ausbau einer bestehenden selbständigen oder gewerblichen Tätigkeit nutzen.
  • Der Kunde bestätigt mit Vertragsschluss ausdrücklich, dass er als Unternehmer im Sinne des Absatzes 1 handelt und die Leistungen des Anbieters ausschließlich zu gewerblichen bzw. selbständigen beruflichen Zwecken in Anspruch nimmt.
  • Der Anbieter ist berechtigt, vom Kunden geeignete Nachweise über dessen Unternehmereigenschaft zu verlangen (z. B. Gewerbeanmeldung, Umsatzsteuer-Identifikationsnummer, Handelsregisterauszug, Nachweis der selbständigen Tätigkeit).
  • Macht der Kunde gegenüber dem Anbieter unzutreffende Angaben über seine Unternehmereigenschaft, um die Leistungen des Anbieters in Anspruch nehmen zu können, kann sich hieraus eine Haftung des Kunden für die dem Anbieter dadurch entstehenden Schäden ergeben. Zwingende gesetzliche Rechte, die dem Kunden zustehen, sofern er im Einzelfall tatsächlich Verbraucher ist, bleiben unberührt; insoweit gilt ergänzend § 16 dieser AGB.

§ 3 Vertragsgegenstand

  • Der Anbieter erbringt Dienstleistungen in Form von Online-Coaching-, Mentoring- und Trainingsprogrammen in den Bereichen Social Media, Branding, Positionierung und unternehmerischer bzw. persönlicher Entwicklung. Der konkrete Leistungsumfang (Inhalte, Dauer, Formate, Betreuungsleistungen) ergibt sich aus der jeweiligen Programm- bzw. Angebotsbeschreibung, die dem Kunden vor Vertragsschluss zur Verfügung gestellt wird.
  • Die Leistungen des Anbieters sind Dienstleistungen im Sinne des § 611 BGB. Der Anbieter schuldet die vereinbarte Tätigkeit, nicht jedoch einen bestimmten wirtschaftlichen oder sonstigen Erfolg (z. B. Umsatz, Reichweite, Followerzahlen, Kundengewinnung oder sonstiges Wachstum). Ergebnisse hängen maßgeblich von der eigenverantwortlichen Umsetzung durch den Kunden sowie von Marktfaktoren ab, die außerhalb des Einflussbereichs des Anbieters liegen.
  • Die Inhalte der Programme stellen keine Rechts-, Steuer-, Finanz- oder Anlageberatung dar. Der Kunde ist selbst dafür verantwortlich, bei Bedarf entsprechende zugelassene Berufsträger hinzuzuziehen.

§ 4 Kein Fernunterricht; Abgrenzung zum FernUSG

  • Gegenstand des Vertrages ist die Erbringung praxisorientierter Coaching-, Mentoring- und Austauschleistungen für unternehmerisch tätige Kunden. Die entgeltliche Vermittlung von Kenntnissen und Fähigkeiten mit systematischer Überwachung des Lernerfolgs im Sinne des § 1 Abs. 1 des deutschen Fernunterrichtsschutzgesetzes (FernUSG) ist nicht Vertragsgegenstand.
  • Eine Überwachung des Lernerfolgs durch den Anbieter oder seine Beauftragten findet nicht statt. Es werden insbesondere keine individuellen Lernkontrollen, Prüfungen, Tests, Einsendeaufgaben, Korrekturen oder Zertifizierungen des Lernfortschritts geschuldet oder durchgeführt. Fragen der Teilnehmer in Live-Formaten dienen dem allgemeinen fachlichen Austausch und der praktischen Anwendung, nicht der Kontrolle eines individuellen Lernerfolgs.
  • Der Vertrag richtet sich gemäß § 2 dieser AGB ausschließlich an Unternehmer. Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs (Urteil vom 12.06.2025 – III ZR 109/24) findet das FernUSG auf Verträge mit Unternehmern keine Anwendung.
  • Sollte ein Gericht im Einzelfall gleichwohl die Anwendbarkeit des FernUSG bejahen, bleiben die gesetzlichen Rechte des Kunden hiervon unberührt; die übrigen Bestimmungen dieser AGB bleiben nach Maßgabe des § 20 wirksam.

§ 5 Vertragsschluss

  • Die Buchung der Programme erfolgt über Online-Bestellstrecken, Zahlungsdienstleister, in Textform übermittelte Angebote oder individuelle Vereinbarung.
  • Die Darstellung der Programme stellt kein bindendes Angebot des Anbieters dar. Der Vertrag kommt zustande, wenn der Anbieter die Buchung des Kunden in Textform bestätigt, dem Kunden Zugang zu den gebuchten Inhalten gewährt oder die erste Zahlung des Kunden annimmt – je nachdem, welches Ereignis zuerst eintritt.
  • Der Kunde erhält Zugang zu den gebuchten Inhalten nach Zahlungseingang der ersten fälligen Zahlung, sofern nichts Abweichendes vereinbart ist.

§ 6 Preise und Zahlung

  • Alle Preise verstehen sich in EUR oder USD gemäß dem jeweiligen Angebot. Gegenüber Unternehmern verstehen sich die Preise, sofern nicht anders ausgewiesen, zuzüglich etwaig anfallender gesetzlicher Umsatzsteuer bzw. unter Anwendung des Reverse-Charge-Verfahrens, soweit dessen Voraussetzungen vorliegen.
  • Die Zahlung erfolgt über die im Bestellprozess angebotenen Zahlungsmethoden (z. B. Stripe, Kreditkarte, PayPal, Banküberweisung, SEPA-Lastschrift).
  • Die Vergütung ist – je nach gewähltem Modell – als Einmalzahlung oder als wiederkehrende monatliche Zahlung (Ratenzahlungs- bzw. Mitgliedschaftsmodell gemäß § 7) zu entrichten.
  • Der Kunde ist zur Aufrechnung nur berechtigt, wenn seine Gegenansprüche rechtskräftig festgestellt, unbestritten oder vom Anbieter anerkannt sind. Zurückbehaltungsrechte stehen dem Kunden nur zu, soweit sie auf demselben Vertragsverhältnis beruhen.

§ 7 Laufzeit; Ratenzahlung als fortlaufende Mitgliedschaft; Kündigung

  • Bei Buchung gegen Einmalzahlung endet der Vertrag mit Ablauf des in der Programmbeschreibung genannten Zugangs- bzw. Betreuungszeitraums, ohne dass es einer Kündigung bedarf.
  • Bei Buchung im Ratenzahlungsmodell wird der Vertrag als fortlaufende Mitgliedschaft auf unbestimmte Zeit geschlossen. Die vereinbarte monatliche Rate ist eine wiederkehrende Vergütung für den fortlaufenden Zugang zu den Programminhalten und Betreuungsleistungen. Die monatlichen Zahlungen laufen so lange weiter, bis der Vertrag durch eine der Parteien wirksam gekündigt wird.
  • Der Vertrag im Ratenzahlungsmodell kann von beiden Parteien mit einer Frist von einem (1) Monat zum Ende eines Abrechnungsmonats gekündigt werden. Abrechnungsmonat ist der Zeitraum von einem Monatstag der ersten Zahlung bis zum entsprechenden Tag des Folgemonats. Erfolgt keine fristgerechte Kündigung, verlängert sich der Vertrag jeweils fortlaufend um einen weiteren Abrechnungsmonat, und die vereinbarte Rate bleibt weiter geschuldet.
  • Ist im jeweiligen Angebot eine Laufzeit, Mindestlaufzeit oder Programmdauer ausgewiesen und wählt der Kunde die Ratenoption, endet der Vertrag mit Ablauf dieser Laufzeit nicht automatisch. Der Vertrag setzt sich nach Ablauf der Laufzeit als Mitgliedschaft auf unbestimmte Zeit zu unveränderten Konditionen fort; die vereinbarte monatliche Rate bleibt bis zum Wirksamwerden einer Kündigung weiter geschuldet. Die Beendigung des Vertrages setzt in jedem Fall eine Kündigung nach Absatz 3 voraus. Die ordentliche Kündigung ist erstmals zum Ablauf der ausgewiesenen (Mindest-)Laufzeit möglich; während der (Mindest-)Laufzeit fällige und fällig werdende Raten bleiben geschuldet. Auf die Fortsetzung des Vertrages und das Kündigungserfordernis wird in der jeweiligen Angebotsbeschreibung und im Bestellprozess ausdrücklich hingewiesen.
  • Jede Kündigung bedarf zu ihrer Wirksamkeit mindestens der Textform (z. B. E-Mail an die im Angebot bzw. Impressum genannte Kontaktadresse). Maßgeblich für die Fristwahrung ist der Zugang der Kündigungserklärung beim Anbieter. Der Anbieter bestätigt den Zugang der Kündigung in Textform.
  • Mit Wirksamwerden der Kündigung enden der Zugang zu den Programminhalten sowie die Zahlungspflicht für nachfolgende Abrechnungsmonate. Bis zum Wirksamwerden der Kündigung bereits fällig gewordene Raten bleiben geschuldet; eine anteilige Erstattung für den laufenden Abrechnungsmonat erfolgt nicht.
  • Das Recht beider Parteien zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund (§ 15) bleibt unberührt.

§ 8 Zahlungsverzug

  • Gerät der Kunde mit einer Zahlung ganz oder teilweise in Verzug, ist der Anbieter berechtigt, den Zugang zu den Programminhalten bis zum vollständigen Ausgleich der offenen Forderungen vorübergehend zu sperren. Die Zahlungspflicht des Kunden bleibt von der Sperrung unberührt.
  • Gegenüber Unternehmern ist der Anbieter berechtigt, Verzugszinsen in gesetzlicher Höhe (neun Prozentpunkte über dem Basiszinssatz, § 288 Abs. 2 BGB) sowie die Verzugspauschale nach § 288 Abs. 5 BGB zu verlangen. Die Geltendmachung eines weitergehenden Verzugsschadens bleibt vorbehalten.
  • Gerät der Kunde mit mindestens zwei aufeinanderfolgenden Raten in Verzug und leistet er trotz Mahnung mit angemessener Nachfrist keine Zahlung, ist der Anbieter zur außerordentlichen Kündigung nach § 15 berechtigt.

§ 9 Leistungsumfang und Durchführung

  • Die Inhalte werden digital bereitgestellt (z. B. über Mitgliederbereiche, Lernplattformen, Live-Calls, Aufzeichnungen und Community-Formate).
  • Der Anbieter ist berechtigt, Inhalte, Formate und eingesetzte Plattformen anzupassen, zu aktualisieren oder weiterzuentwickeln, sofern der Gesamtcharakter und der vereinbarte Umfang der Leistung erhalten bleiben und die Anpassung für den Kunden zumutbar ist.
  • Live-Formate können aufgezeichnet und den Teilnehmern innerhalb des Programms zur Verfügung gestellt werden. Der Kunde wird auf laufende Aufzeichnungen hingewiesen; er kann seine Kamera und sein Mikrofon deaktivieren.
  • Termine für Live-Formate können vom Anbieter aus organisatorischen Gründen verschoben werden; ausgefallene Live-Formate werden nachgeholt oder in vergleichbarer Form ersetzt.

§ 10 Zugang und Nutzung

  • Der Zugang ist ausschließlich für den Kunden bzw. – bei juristischen Personen – für die im Angebot benannten Nutzer bestimmt und nicht übertragbar.
  • Die Weitergabe von Zugangsdaten an Dritte ist untersagt. Der Kunde hat seine Zugangsdaten geheim zu halten und den Anbieter unverzüglich zu informieren, wenn Anhaltspunkte für eine missbräuchliche Nutzung bestehen.
  • Der Anbieter ist berechtigt, Zugänge bei begründetem Verdacht des Missbrauchs oder bei Verstößen gegen diese AGB vorübergehend zu sperren. § 15 bleibt unberührt.

§ 11 Schutz der Inhalte; Urheberrecht

  • Sämtliche Inhalte der Programme (insbesondere Videos, Aufzeichnungen, Skripte, Vorlagen, Arbeitsmaterialien, Software und Community-Beiträge des Anbieters) sind urheberrechtlich bzw. leistungsschutzrechtlich geschützt.
  • Der Kunde erhält ein einfaches, nicht übertragbares, nicht unterlizenzierbares Nutzungsrecht zur eigenen unternehmerischen Verwendung für die Dauer des Vertrages. Jede darüber hinausgehende Nutzung – insbesondere das Kopieren, Mitschneiden, Weitergeben, öffentliche Zugänglichmachen, Verkaufen oder sonstige Verwerten der Inhalte – ist untersagt.
  • Für jeden schuldhaften Verstoß gegen Absatz 2 verpflichtet sich der Kunde zur Zahlung einer vom Anbieter nach billigem Ermessen festzusetzenden und im Streitfall vom zuständigen Gericht auf ihre Angemessenheit zu überprüfenden Vertragsstrafe. Die Geltendmachung eines weitergehenden Schadens bleibt vorbehalten; die Vertragsstrafe wird auf einen solchen Schadensersatzanspruch angerechnet.

§ 12 Community-Regeln und Kommunikationsstruktur

  • Die programmbezogene Kommunikation erfolgt ausschließlich über die vom Anbieter bereitgestellten Plattformen und Kanäle.
  • Der Anbieter stellt bewusst keine offenen Kommunikationskanäle zur Verfügung, in denen Teilnehmer personenbezogene Daten wie Telefonnummern untereinander austauschen müssen. Dies dient dem Schutz der Teilnehmer und der Integrität der Community.
  • Der Kunde verpflichtet sich, die vorgegebene Struktur der Community zu respektieren und die jeweils geltenden Community-Richtlinien einzuhalten.

§ 13 Verbot externer Gruppen und Abwerbung

  • Ohne vorherige ausdrückliche Zustimmung des Anbieters in Textform ist es dem Kunden untersagt, (a) externe Gruppen mit Bezug zum Programm zu erstellen (z. B. auf WhatsApp, Telegram, Discord oder vergleichbaren Plattformen), (b) Teilnehmer gezielt in solche Gruppen einzuladen, (c) Teilnehmer abzuwerben oder zur Teilnahme an konkurrierenden Angeboten zu bewegen oder (d) konkurrierende Strukturen aufzubauen oder die Community-Struktur des Anbieters zu umgehen.
  • Private Kommunikation zwischen Teilnehmern bleibt erlaubt, sofern sie nicht geschäftsbezogen im Sinne des Absatzes 1 ist und den berechtigten Interessen des Anbieters nicht widerspricht.
  • Ein Verstoß liegt insbesondere vor, wenn Teilnehmer systematisch aus der Community herausgelöst werden, externe Gruppen zur Umgehung der Programmstruktur genutzt werden oder gezielt negative Stimmungsmache gegen den Anbieter organisiert wird.
  • Der Kunde verpflichtet sich, keine Maßnahmen zu ergreifen, die geeignet sind, die Reputation des Anbieters unlauter zu schädigen oder andere Teilnehmer gezielt gegen den Anbieter zu mobilisieren. Sachliche Kritik bleibt hiervon unberührt.

§ 14 Verhalten des Kunden

  • Der Kunde verpflichtet sich zu einem respektvollen Verhalten gegenüber dem Anbieter, dessen Team und anderen Teilnehmern.
  • Beleidigungen, Diskriminierung, Belästigung und nachhaltige Störungen der Community sind untersagt.

§ 15 Außerordentliche Kündigung; Ausschluss

  • Beide Parteien sind berechtigt, den Vertrag aus wichtigem Grund ohne Einhaltung einer Kündigungsfrist zu kündigen (§ 314 BGB).
  • Ein wichtiger Grund liegt für den Anbieter insbesondere vor bei schwerwiegenden oder wiederholten Verstößen des Kunden gegen diese AGB, die Community-Regeln, Urheberrechte des Anbieters oder Zahlungsvereinbarungen (§ 8 Abs. 3), sofern der Verstoß trotz Abmahnung mit angemessener Frist fortgesetzt wird oder eine Abmahnung wegen der Schwere des Verstoßes entbehrlich ist.
  • Der Anbieter ist berechtigt, den Zugang des Kunden bereits während der Prüfung eines mutmaßlichen schwerwiegenden Verstoßes vorübergehend zu sperren, wenn konkrete Anhaltspunkte den Verdacht begründen und die Sperrung zur Sicherung der Community oder der Rechte des Anbieters erforderlich ist.
  • Kündigt der Anbieter aus einem vom Kunden zu vertretenden wichtigen Grund, bleiben die bis zum Wirksamwerden der Kündigung fällig gewordenen Vergütungen geschuldet; für bereits erbrachte Leistungen erfolgt keine Erstattung. Weitergehende gesetzliche Ansprüche des Anbieters, insbesondere auf Schadensersatz, bleiben unberührt.

§ 16 Sonderbestimmungen für Verbraucher; Widerrufsrecht

  • Die Regelungen dieses § 16 gelten ausschließlich, sofern der Kunde im Einzelfall entgegen § 2 als Verbraucher im Sinne des § 13 BGB anzusehen ist und ihm nach zwingendem Recht ein Widerrufsrecht zusteht.
  • Verbrauchern steht ein gesetzliches Widerrufsrecht von 14 Tagen ab Vertragsschluss zu. Die Einzelheiten ergeben sich aus der Widerrufsbelehrung in der Anlage zu diesen AGB; dort findet sich auch das Muster-Widerrufsformular.
  • Verlangt der Verbraucher ausdrücklich, dass der Anbieter mit der Erbringung der Dienstleistung bereits vor Ablauf der Widerrufsfrist beginnt, und widerruft er den Vertrag anschließend fristgerecht, schuldet er dem Anbieter Wertersatz für die bis zum Widerruf erbrachten Leistungen anteilig im Verhältnis zum vereinbarten Gesamtpreis (§ 357a BGB).
  • Bei Verträgen über die Bereitstellung nicht auf einem körperlichen Datenträger befindlicher digitaler Inhalte erlischt das Widerrufsrecht, wenn der Anbieter mit der Vertragserfüllung begonnen hat, nachdem der Verbraucher (a) ausdrücklich zugestimmt hat, dass der Anbieter vor Ablauf der Widerrufsfrist mit der Vertragserfüllung beginnt, (b) seine Kenntnis davon bestätigt hat, dass er durch seine Zustimmung mit Beginn der Vertragserfüllung sein Widerrufsrecht verliert, und (c) der Anbieter dem Verbraucher eine Bestätigung des Vertrages auf einem dauerhaften Datenträger zur Verfügung gestellt hat (§ 356 Abs. 5 BGB). Die entsprechenden Erklärungen werden im Bestellprozess gesondert eingeholt.
  • Ist der Kunde Verbraucher, kann er einen im Ratenzahlungsmodell geschlossenen Vertrag nach Ablauf einer etwaigen Mindestlaufzeit jederzeit mit einer Frist von einem Monat kündigen; im Übrigen gilt § 7 entsprechend.

§ 17 Haftung

  • Der Anbieter haftet unbeschränkt für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit sowie für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit.
  • Bei leicht fahrlässiger Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten, d. h. Pflichten, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrages überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Kunde regelmäßig vertrauen darf) ist die Haftung des Anbieters auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt. Im Übrigen ist die Haftung für leichte Fahrlässigkeit ausgeschlossen.
  • Eine Haftung für entgangenen Gewinn, ausgebliebene wirtschaftliche Ergebnisse oder das Erreichen bestimmter Ziele des Kunden ist ausgeschlossen, soweit nicht Absatz 1 eingreift.
  • Die Haftung nach zwingenden gesetzlichen Vorschriften, insbesondere nach dem Produkthaftungsgesetz, bleibt unberührt.

§ 18 Datenschutz

  • Der Anbieter verarbeitet personenbezogene Daten des Kunden im Einklang mit den anwendbaren Datenschutzbestimmungen, insbesondere – soweit anwendbar – der DSGVO.
  • Einzelheiten ergeben sich aus der Datenschutzerklärung des Anbieters, die auf der Website des Anbieters abrufbar ist.

§ 19 Vertraulichkeit

  • Die Parteien behandeln alle im Rahmen des Programms erlangten vertraulichen Informationen der jeweils anderen Partei sowie anderer Teilnehmer (insbesondere Geschäftszahlen, Strategien und persönliche Informationen aus Live-Formaten) vertraulich und nutzen sie ausschließlich im Rahmen des Vertragszwecks.
  • Diese Pflicht besteht auch nach Beendigung des Vertrages fort.

§ 20 Schlussbestimmungen

  • Es gilt das Recht des Staates Kalifornien, USA, unter Ausschluss des UN-Kaufrechts (CISG). Ist der Kunde Verbraucher, bleiben zwingende verbraucherschützende Vorschriften des Staates, in dem der Kunde seinen gewöhnlichen Aufenthalt hat, von dieser Rechtswahl unberührt (Art. 6 Abs. 2 Rom-I-VO).
  • Ist der Kunde Unternehmer, juristische Person oder hat er keinen allgemeinen Gerichtsstand im Inland seines Wohnsitzstaates, ist ausschließlicher Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus oder im Zusammenhang mit diesem Vertrag der Sitz des Anbieters. Der Anbieter ist daneben berechtigt, den Kunden an dessen allgemeinem Gerichtsstand zu verklagen.
  • Änderungen und Ergänzungen des Vertrages bedürfen der Textform; dies gilt auch für die Aufhebung dieses Textformerfordernisses.
  • Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB ganz oder teilweise unwirksam oder undurchführbar sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt. Anstelle der unwirksamen Bestimmung gilt die gesetzliche Regelung.
  • Der Anbieter ist zur Teilnahme an Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle weder verpflichtet noch bereit.

ANLAGE: WIDERRUFSBELEHRUNG FÜR VERBRAUCHER

Diese Widerrufsbelehrung gilt ausschließlich für Kunden, die Verbraucher im Sinne des § 13 BGB sind (vgl. § 16 der AGB).

Widerrufsrecht

Sie haben das Recht, binnen vierzehn Tagen ohne Angabe von Gründen diesen Vertrag zu widerrufen. Die Widerrufsfrist beträgt vierzehn Tage ab dem Tag des Vertragsschlusses.

Um Ihr Widerrufsrecht auszuüben, müssen Sie uns (High Level Fitness LLC, 9440 Santa Monica Blvd, Suite 301, Beverly Hills, CA 90210, USA, E-Mail: [E-Mail-Adresse einfügen]) mittels einer eindeutigen Erklärung (z. B. ein mit der Post versandter Brief oder eine E-Mail) über Ihren Entschluss, diesen Vertrag zu widerrufen, informieren. Sie können dafür das beigefügte Muster-Widerrufsformular verwenden, das jedoch nicht vorgeschrieben ist.

Zur Wahrung der Widerrufsfrist reicht es aus, dass Sie die Mitteilung über die Ausübung des Widerrufsrechts vor Ablauf der Widerrufsfrist absenden.

Folgen des Widerrufs

Wenn Sie diesen Vertrag widerrufen, haben wir Ihnen alle Zahlungen, die wir von Ihnen erhalten haben, unverzüglich und spätestens binnen vierzehn Tagen ab dem Tag zurückzuzahlen, an dem die Mitteilung über Ihren Widerruf dieses Vertrags bei uns eingegangen ist. Für diese Rückzahlung verwenden wir dasselbe Zahlungsmittel, das Sie bei der ursprünglichen Transaktion eingesetzt haben, es sei denn, mit Ihnen wurde ausdrücklich etwas anderes vereinbart; in keinem Fall werden Ihnen wegen dieser Rückzahlung Entgelte berechnet.

Haben Sie verlangt, dass die Dienstleistungen während der Widerrufsfrist beginnen sollen, so haben Sie uns einen angemessenen Betrag zu zahlen, der dem Anteil der bis zu dem Zeitpunkt, zu dem Sie uns von der Ausübung des Widerrufsrechts hinsichtlich dieses Vertrags unterrichten, bereits erbrachten Dienstleistungen im Vergleich zum Gesamtumfang der im Vertrag vorgesehenen Dienstleistungen entspricht.

Erlöschen des Widerrufsrechts

Das Widerrufsrecht erlischt bei einem Vertrag über die Erbringung von Dienstleistungen, wenn wir die Dienstleistung vollständig erbracht haben und mit der Ausführung der Dienstleistung erst begonnen haben, nachdem Sie dazu Ihre ausdrückliche Zustimmung gegeben und gleichzeitig Ihre Kenntnis davon bestätigt haben, dass Sie Ihr Widerrufsrecht bei vollständiger Vertragserfüllung durch uns verlieren.

Bei einem Vertrag über die Lieferung von nicht auf einem körperlichen Datenträger befindlichen digitalen Inhalten erlischt das Widerrufsrecht, wenn wir mit der Ausführung des Vertrags begonnen haben, nachdem Sie (1.) ausdrücklich zugestimmt haben, dass wir mit der Ausführung des Vertrags vor Ablauf der Widerrufsfrist beginnen, (2.) Ihre Kenntnis davon bestätigt haben, dass Sie durch Ihre Zustimmung mit Beginn der Ausführung des Vertrags Ihr Widerrufsrecht verlieren, und (3.) wir Ihnen eine Bestätigung des Vertrags auf einem dauerhaften Datenträger zur Verfügung gestellt haben.

Muster-Widerrufsformular

(Wenn Sie den Vertrag widerrufen wollen, dann füllen Sie bitte dieses Formular aus und senden Sie es zurück.)

  • An: High Level Fitness LLC, 9440 Santa Monica Blvd, Suite 301, Beverly Hills, CA 90210, USA, E-Mail: [E-Mail-Adresse einfügen]
  • Hiermit widerrufe(n) ich/wir (*) den von mir/uns (*) abgeschlossenen Vertrag über den Kauf der folgenden Waren (*) / die Erbringung der folgenden Dienstleistung (*): ______________________
  • Bestellt am (*) / erhalten am (*): ______________________
  • Name des/der Verbraucher(s): ______________________
  • Anschrift des/der Verbraucher(s): ______________________
  • Unterschrift des/der Verbraucher(s) (nur bei Mitteilung auf Papier): ______________________
  • Datum: ______________________

(*) Unzutreffendes streichen.

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